entwicklungen & neuigkeiten

Übersicht über die Themen auf dieser Seite

 

 


Englische Übersetzung der Standards für Aus- und Weiterbildung

14.12.2011
Im Februar 2012 wurden die vom BE entwickelten Standards für Aus- und Weiterbildungen in der Erlebnispädagogik verabschiedet. Seitdem gelten sie verbindlich für alle Mitglieder des BE, die in diesem Bereich tätig sind. Gleichzeitig bilden sie Grundlage und Orientierung für den gesamten erlebnispädagogischen Weiterbildungsmarkt.
Diese Standards liegen nun auch in der englischen Übersetzung vor. Damit macht der BE wohl auch den ersten, wenn auch vorsichtigen Schritt, in Richtung mehr Internationalität.

Quality Principles of Vocational Training and Professional Development in the Filed of Outdoor & Experiental Education

 

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Was lange währt, wird hoffentlich gut!

Standards für Aus- und Weiterbildungen des Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik verabschiedet

Februar 2011
In der Ruhe liegt die Kraft, war eher das Motto der Arbeitsgruppe „Aus- und Weiterbildung“ des Bundesverbandes. Zur Mitgliederversammlung des BE im Februar 2011 konnten nach über 2,5 Jahren Arbeit die ersten Aus- und Weiterbildungsstandards verabschiedet werden. 

Mit insgesamt fünf Arbeitstreffen, zwei Kongressforen und den notwendigen „Hausaufgaben“ konnte das Papier Ende 2010 fertig gestellt werden. Natürlich ist mit den Standards, ein aus unserer Sicht, wichtiges Grundlagenwerk für den Bereich der Aus- und Weiterbildung entstanden. Trotzdem hat sich der ganze Prozess auf dem Weg zum Produkt als mindestens genauso wertvoll erwiesen. Über die Zeit sind ein toller Austausch, großes Vertrauen und eine sehr angenehme Atmosphäre zwischen den verschiedenen Anbietern entstanden. Die Arbeit hat über die Zeit immer mehr an Fahrt aufgenommen und so kamen zum letzten Arbeitstreffen 25 KollegInnen aus dem ganzen Bundesgebiet und der Schweiz! Natürlich hat es  die Arbeit in solch großer Konstellation erst einmal verlangsamt. Aber gerade aus dieser großen Gruppe kamen viele neue Anregungen und Impulse. Demokratische Prozesse sind nun einmal anstrengend, sollten aber dazu führen, dass am Ende viele von den Entscheidungen überzeugt sind.

Uns ist bewusst, dass wir es nicht allen recht machen können! Trotzdem hoffen wir, dass die Standards eine erste gemeinsame Qualitätsinitiative innerhalb der Aus- und Weiterbildung im Bereich der Erlebnispädagogik bedeuten. Da die Standards, trotz großer Bemühungen das Produkt kurz zu fassen, ca. 10 Seiten umfassen, können wir sie an dieser Stelle nicht abdrucken! Bitte lesen Sie die Standards bei Interesse auf der Internetseite des BE. Über Rückmeldungen sind wir Ihnen dankbar!

Dir Arbeit geht uns aber noch nicht aus! Bei den nächsten Arbeitstreffen wollen wir den weiteren Weg und die nächsten Schritte der Arbeitsgruppe besprechen. Wie immer sind alle Interessierten herzlich dazu eingeladen.
Wir treffen uns am 13.- 14.04.2011 und am 14.- 15.12.2011 jeweils im Volkersberg.
Weitere Informationen bei: Holger Seidel, h.seidel@ostfalia.de

Link: Qualitätsgrundlagen für erlebnispädagogische Aus- und Weiterbildungen


Geschrieben von Holger Seidel, Vorstand im BE, Ostfalia Hochschule

 

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Der Fachbereich "Aus- und Weiterbildung" des Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V. etabliert sich

Nach knapp zwei Jahren können wir sagen, dass der neue Fachbereich seine Arbeit erfolgreich aufgenommen hat, und wichtige Ziele für die Zukunft ins Visier nimmt. Nach einem, ins Thema einleitenden Treffen  (Artikel: Wie wird man Erlebnispädagoge? in e&l Ausgabe 2/2009) gab es zwei weitere 1,5 tägige Arbeitstreffen. In diesen kümmerten wir uns ausschließlich um die Punkte:

  • Standards für Ausbildungen
  • Definition und Gegenstandsbereich Erlebnispädagogik

Mit 22 Fachleuten aus Theorie und Praxis aus dem Bereich Erlebnispädagogik, wie beim letzten Treffen erreicht, ist die Gruppe repräsentativ besetzt. Die Ergebnisse der letzten Sitzung werden bis zum nächsten Treffen zusammengefasst und in die Vorlagen eingearbeitet. Dieser Stand soll im April die Grundlage für das folgende Arbeitstreffen sein. Dort wird eine endgültige Version entstehen, welche publiziert und zum  Kongress "erleben und lernen" im Oktober vorgestellt wird.

Was wir schon jetzt sagen können, der Austausch unter KollegInnen ist sehr bereichernd, Grundlagenarbeit ist in der Gruppe viel spannender als angenommen,  bei jedem Treffen wird mit enorm hoher Motivation diskutiert, gegrübelt, hinterfragt und trotzdem kommt der Spaß nicht zu kurz, alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Wir würden uns freuen, wenn sich eine Stammgruppe etabliert und sichern trotzdem zu, dass immer Platz für Interessierte bleibt.


Die nächsten Termine sind:

  • 22./23.04.2010 Arbeitstreffen im Volkersberg 
  • 01./02.10.2010 Forum zum Thema "Aus- und Weiterbildung in der Erlebnispädagogik" beim Kongress "erleben und lernen" in Augsburg
  • 16./17.12.2010  Arbeitstreffen im Volkersberg 

 

Kontakt und Informationen:
Holger Seidel, h.seidel@ostfalia.de, 05331/939-37230



Geschrieben von Holger Seidel, Vorstand im BE

 

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Wie wird man Erlebnispädagoge?
Auf dem Weg zur Professionalisierung unseres Berufsbildes

Von Holger Seidel


Aufgabe:

Erklären Sie innerhalb kürzester Zeit einem Außenstehenden und Unbedarften Ihren Beruf bzw. Ihr Aufgabenfeld. Wenn Sie eine schnelle Lösung gefunden haben und bei der Antwort nicht zögern mussten, sowie keine Nachfragen beim Zuhörer entstanden sind, können Sie auf das Lesen dieses Textes verzichten!

 

 

 

Wenn Sie weiter gelesen haben, können Sie vielleicht bestätigen, dass es Erlebnispädagogen Im Normalfall eher schwer fällt, sich beruflich zu verorten und ein  Selbstverständnis für ihren Beruf zu entwickeln.
Zu diffus sind Begrifflichkeiten, Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsfelder, zu unterschiedlich sind die Sichtweisen in der Szene und noch dazu kann außerhalb eines kleinen Spezialistenkreises fast niemand etwas mit unseren Tätigkeiten anfangen.


Die Ausgangslage: 
Im Moment gibt es ca. 40 verschiedene Ausbildungen zum Erlebnispädagogen in Deutschland. Für die Interessierten bietet sich ein sehr großes Auswahlfeld, welches Vor- und Nachteile bietet. Vorteile liegen in der großen Wahlmöglichkeit, in der Vielfalt der Angebote, der Chance regionale Angebote zu suchen und der Spezialisierung und damit ein weiterer Schritt in Richtung „persönliches unverwechselbares Profil“.
Die Nachteile liegen in der nicht- Vergleichbarkeit verschiedener Angebote, fehlender fachsportlicher Anerkennungen, dem unübersichtlichen Blick auf die Szene von Außen, um nur Einige zu nennen.  
Bestrebungen nach Standardisierungen, Schaffung gemeinsamer Richtlinien o.ä. gibt es im Moment nach meinem Wissen nur wenige (Bsp. Standardisierungen der European Ropes Course Association). Nachdem die Besorgnis über eine von oben bestimmte staatliche Anerkennung des Berufes weitgehend verschwand, stellte sich vielfach Ruhe ein, was nicht bedeutet, dass keine qualitativen Entwicklungen stattgefunden haben! Diese Entwicklungen verliefen aber eher in kleinen Kreisen und drangen nicht weiter nach Außen. Eine Form von staatlicher Anerkennung für unser Berufsbild, ist in Zeiten von leeren staatlichen Kassen und wohl auch für die recht kleine Gruppe von Spezialisten nicht realistisch. Das bedeutet für uns, dass wir diesen Prozess der Qualitätsentwicklung für unser Berufsbild selbst übernehmen müssen.  
Wenn man sich dem Feld der Ausbildung widmet, muss man schnell feststellen, dass hierfür eine Grundlagenarbeit notwendig ist, welche in Deutschland vielfach vernachlässigt wurde. Es gibt wenig Konsens darüber, was Erlebnispädagogik ist, welche Ziele damit verfolgt werden, wo Möglichkeiten und Grenzen liegen u.a. Man kann sich dem Thema Ausbildung eigentlich nicht nähern wenn man vorher nicht den Gegenstandsbereich definiert hat und wenn man Professionalisierungsprozesse nicht thematisieren möchte. Die Ausbildung ist ein ganz entscheidender Punkt im Prozess der Qualitätsentwicklung und damit der Professionalisierung. 
....

Den gesamten Bericht können Sie hier weiterlesen. Dieser wird so auch in der zweiten Ausgabe 2009 der Zeitschrift "erleben & lernen" erscheinen.

 

 

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Die Fachgruppe "Aus- und Weiterbildung" des BE etabliert sich!

Bei zwei vergangenen Treffen der Anbieter aus dem Aus- und Weiterbildungssektor in der Erlebnispädagogik konnte man ein großes Interesse am Thema Austausch, Vernetzung und Qualitätssicherung feststellen. Da die Zeit bis zum ursprünglich gewünschten nächsten Treffen im Rahmen des Kongresses „erleben & lernen“ in Augsburg vom 26. - 27.09.2008 noch weit entfernt ist, möchten wir alle Interessierten schon eher mit einbeziehen.


Bei der Mitgliederversammlung des BE vom 06.-07.03.2008 gab es einen Workshop zu dem Thema "Aus- und Weiterbildung in der Erlebnispädagogik". Die Ergebnisse dieses Treffens sind in einem kleinen Protokoll zusammengefasst.

Trotz oder vor allem wegen der unterschiedlichen Vorstellungen gab es den Entschluss, einen Arbeitskreis „Aus- und Weiterbildung“ innerhalb des BE zu etablieren!

Für das nächste Arbeitstreffen laden wir alle Interessierten BE Mitglieder und natürlich auch Nicht-Mitglieder herzlich ein!

Wir treffen uns am 19.06.2008 im Rahmen des 13. Kinder- und Jugendhilfetages in Essen. Treffpunkt ist um 13:30 Uhr am Messestand des BE in Halle 5, Stand 409

Darüber hinaus wird der Termin zur „erleben & lernen“ bestehen bleiben.

Alle Interessierten melden sich bitte per E-Mail bei Holger Seidel  h.seidel@fh-wolfenbuettel.de

Wir freuen uns auf eine aktive Zusammenarbeit!

 

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Historische Anfänge der Fachgruppe

Die Zahl an Anbietern, Angeboten und Möglichkeiten für Aus- und Weiterbildungen im Bereich der Erlebnispädagogik ist in den letzen Jahren stark gewachsen und ein Überblick über qualitativ hochwertige Anbieter wird immer schwieriger.

Im Rahmen der 6. Bundesweiten Fachtagung "Abenteuer - ein Weg zur Jugend?" (Anfang September 2007 in Freiburg) fand ein Workshop zum Titel "Erlebnispädagogische Ausbildungen" statt.

Christiane Thiesen, Claudia Schachtschabel und Stefanie Janne Klar gaben hierzu auszugsweise einen Überblick über Anbieter von Ausbildungen und die vielfältigen Angebote. Zum anderen hatten Interessenten die Möglichkeit Fragen zu stellen und sich über unterschiedliche Angebote zu  informieren.

Als ein wesentliches Ergebnis des Workshops wurde das Anliegen geäußert, dass sich Anbieter von erlebnispädagogischen Aus- und Weiterbildungen zukünftig verstärkt austauschen und vernetzen.
Ziel ist die Qualitätsentwicklung eventuell über Kriterien und Standards für diesen Bereich.

Der Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik wird mit seinem Fachbereich "Aus- und Weiterbildung" die Plattform für die zukünftigen Entwicklungen bieten und den Prozess aktiv unterstützen.

Alle Interessenten, auch Nicht-Mitglieder, möchten wir herzlich einladen sich zu beteiligen!
Die nächsten Treffen des sich entwickelnden Arbeitskreises Aus- und Weiterbildung sind im Rahmen des  Kongress "erleben & lernen" (26.-27.September 2008) sowie am 12.-13.Dezember 2008 in Braunschweig geplant.


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„Lernraum Europa verwirklichen“

EU-Konferenz im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft, 04. / 05. Juni 2007, München

Ein Bericht von Christiane Thiesen

Über den Newsletter der NA-BIBB (Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) haben wir von dieser Konferenz erfahren und uns dort online für eine Teilnahme angemeldet... und es ist tatsächlich geglückt: wir waren unter 400 Teilnehmern aus ganz Europa einer der „Sozialpartner“, der die Ideen der Regierungen letztendlich vor Ort in der Praxis umsetzen.

Ich vertrat den Bundesverband Erlebnispädagogik und informierte mich über die zukünftigen Wege und Möglichkeiten in den Bereichen Fort- und Weiterbildung sowie der Ausbildung auf dem EU-Arbeitsmarkt.

In meiner Rückmeldung hole ich etwas weiter aus, da ich gestehen muss, dass dieses Thema für mich absolutes Neuland war, diese Konferenz mich sehr beeindruckt hat und ich das Gefühl habe, nun besser zu verstehen, wie „Europa funktioniert“.

Außerdem vermute ich, dass auch bei den Lesern die eine oder andere „Wissenslücke“ besteht bzw. wir uns als Erlebnispädagogen nicht unbedingt von diesem Thema betroffen sehen. Nach dieser Konferenz kann ich nur sagen „weit gefehlt“...

...denn: Egal, ob Sie Jugendhilfeprojekte im Ausland durchführen und mit dem europäischen Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Berührung kommen, Klassenfahrtenprogramme durchführen oder Fort- und Weiterbildungen anbieten – die Thematik betrifft uns alle, denn es geht um die Einschätzung und Wertschätzung (letztendlich natürlich um die Bewertung durch Credit-Points) von  „erfahrungsorientiertem Lernen“ (Accreditation of Prior and Experiential Learning – APEL).

Zum Weiterlesen der ausführliche Bericht

 

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