Der Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik steht für eine Haltung in der Pädagogik, welche das Lernen nicht als rein kognitive Angelegenheit versteht, sondern als menschliche Entwicklung – ganzheitlich mit Herz, Hand und allen Sinnen.
In den vielfältigen Handlungsfeldern der Hilfen zur Erziehung hat sich in den letzten Jahren die Erlebnispädagogik als unverzichtbarer methodischer Ansatz etabliert.
Wirksames Lernen erfolgt durch eigenes Tun, eigene Erfahrungen, Lernen durch Empathie und Teilhabe, Lernen durch Engagement – für sich und andere!
Die individualpädagogischen Hilfen zur Erziehung im In- und Ausland entwickeln seit Mitte der 80er Jahre zunehmend ein eigenes Profil.
Der Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V. setzt sich seit 15 Jahren schwerpunktmäßig mit den individualpädagogischen Ansätzen auseinander.
Der Notwendigkeit, diese Hilfen im In- und Ausland weiter zu qualifizieren, stellte sich der Verband, indem er in den Jahren 1995 – 1998, getragen von seinen Mitgliedern, die erste Selbstverpflichtungserklärung (SVE) entwickelte.
Die SVE entstand in Abstimmung mit:
- dem Bundesfamilienministerium
- dem Auswärtigem Amt
- der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter
- den kommunalen Spitzenverbänden
Sie ist seit 1998 für alle Mitglieder des Verbandes bindend und wurde 2002 durch eine Arbeitshilfe für Jugendämter konkretisiert und sinnvoll ergänzt.
Sie unterliegt einer ständigen Fortschreibung und wurde zuletzt im März 2007 aktualisiert.


