archiv

Übersicht über die Themen auf dieser Seite:

 



Rückschlag für die Jugendprojektarbeit

Das langjährige BE-Mitglied Erleben Lernen Erfahren e.V. aus Dortmund ist gezwungen, den Bereich der erlebnispädagogischen Jugendprojektarbeit nach vielen Jahren erfolgreicher Arbeit zu schließen.

Mit diesem bitteren Schritt ist auch der Fachbereich des BE "Projekte in der Jugend(sozia)arbeit" betroffen, in welchem sich der ELE e.V. und Stefanie Janne Klar intensiv einbringen. Wir veröffentlichen hier mit freundlicher Genehmigung die soeben verbreitete Meldung sowie den Brief an das Landesjugendamt.
Die Veröffentlichung erfolgte über das "Extrablatt" des Informationsdienstes des ABA Fachverbandes, welcher monatlich die Fachwelt über Entwicklungen und Neuigkeiten im Bereich der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen informiert.

 

ELE e.V. zieht Antrag Pakt mit der Jugend zurück - und gibt die Kinder- und Jugendprojektarbeit auf

"Wir ziehen erstmalig einen Antrag an das Land zurück, der Kinder und Jugendliche über handlungsorientierte Arbeit hätte fördern können - zugleich sind wir gezwungen, den Bereich der Kinder- und Jugendprojektarbeit nach jahrelangem Kampf um finanzielle Mittel aufzugeben!"

Stefanie Janne Klar erläutert in dem Schreiben an das Landesjugendamt Westfalen-Lippe ausführlich, wie es dazu kommen konnte. Der erlebnispädagogische Verein aus Dortmund möchte damit ein Exempel für die derzeitige Schieflage setzen: Auf der einen Seite ist der Bedarf nach professioneller Förderung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen größer wie nie zuvor - auf der anderen Seite ziehen sich engagierte freie Träger wie der Verein Erleben Lernen Erfahren e.V. zurück, die den Bedarf decken könnten!

Das Schreiben macht auf die Missstände und untragbaren Rahmenbedingungen in der Förderungslandschaft in Land und Kommune aufmerksam und soll dazu beitragen, dass Veränderungen auf politischer Ebene angestoßen werden.


Das Extrablatt des ABA Fachverbandes mit dem Schreiben an das Landesjugendamt finden Sie hier.

 

 

zum Seitenanfang


 

Namensverkürzung AG "Selbstbestimmung und Teilhabe erfahren durch Erlebnispädagogik" –  jetzt STEDE


Am 18. Januar 2010 trafen sich die Arbeitsgruppenmitglieder bei Wellenbrecher e.V. im Büro Rheinland in Düren. Nach der Vorstellung der Einrichtung und den Aufgabenfeldern von Wellenbrecher e.V. durch Jörg Kerschgens wurden folgende Themen bearbeitet:   

  • Einigung der AG "Selbstbestimmung und Teilhabe erfahren durch Erlebnispädagogik" auf die Abkürzung "STEDE"
  • Finanzierungsmöglichkeiten Einzelbetreuung und Gruppenangebote / Abrechnungsmodalitäten
  • Möglichkeiten und Grenzen eines integrativen Klassenfahrtenangebots => Das Interesse an einer Zusammenarbeit / Vernetzung mit dem Bereich Klassenfahrten & Gruppenprogramme wird abgefragt
  • Empfehlungen zur Ergänzung der Erhebungsbögen für beeinträchtigte Teilnehmer vor der Teilnahme an einem erlebnispädagogischen Programm
  • Text zu "Formen und Ursuchen von Behinderungen und Entwicklungsstörungen und Konsequenzen für die pädagogische Praxis"
  • Möglichkeit zur Hospitation für Mitglieder der AG: 11.-17.10.10 in der Jugendherberge Hellenthal. Dort hat eine Gruppe von Wellenbrecher ein Programm im Hochseilgarten gebucht
  • Einrichtungen der AG, die noch nicht Mitglied im BE sind, werden von der Geschäftsstelle zur MGV im März eingeladen. Es wurde noch mal auf die Möglichkeit hingewiesen, dass die Einrichtung mit einem Teilbereich dem BE beitreten kann.
  • Sommerferiencamp für 40-50 Personen auf einem Zeltplatz in Heimbach-Hasenfeld von Wellenbrecher e.V.: die AG Mitglieder werden sich gemeinsam mit erlebnispädagogischem Programm dort einbringen
  • Austausch von EP-Konzepten aus den Einrichtungen der AG
  • Vision 2011: STEDE strebt an, sich im kommenden Jahr als AG des BE am "Tag der Begegnung" des LVR (Landschaftsverband Rheinland) zu präsentieren
  • Zukunftsvision: Aufnahme des Themas in den Arbeitskreis des Bereich Aus- und Weiterbildung
  • Diplomarbeiten zum Thema der AG werden von Mitgliedern gesammelt.

Das nächste Treffen der AG STEDE findet am 15. März  (15-19 Uhr) bei Petra Hintzen 360 ° - rundum entdecken, erfassen, erleben in Dülmen statt.

Themen werden sein:

  • Ausprobieren von Elementen im Niedrigseilgarten
  • Programmabsprachen für das Sommerferiencamp in Heimbach-Hasenfeld

Details folgen bei der nächsten Einladung. Das Treffen ist im Schwerpunkt praktisch orientiert und findet Outdoor in einer Jurte mit Lagerfeuermöglichkeit statt.

Anmeldung bitte bei:
Stefanie Janne Klar; E-Mail: s.klar@be-ep.de; Mobil: 0179-39 59 152

 

Geschrieben von Stefanie Janne Klar, Vorstand im BE

 

zum Seitenanfang

 


 

Arbeitsgruppe etabliert sich durch aktive Zusammenarbeit


"Selbstbestimmung und Teilhabe erfahren durch Erlebnisädagogik" - Ergebnisse des letzten und Inhalte des nächsten Treffens


Am 23. November 2009 trafen sich die Arbeitsgruppenmitglieder bei der Diakonie Michaelshoven (Jugend- und Behindertenhilfe/Team Erlebnispädagogik) in Köln.

Nach der Präsentation von Carsten Rückels zum Thema „Was ist Erlebnispädagogik?“ wurde diskutiert, wie mögliche Definitionen und Beschreibungen zum Thema Teilhabe und Selbstbestimmung für behinderte Menschen passen und ob es einer erweiterten Definition bedarf. Im Ergebnis wurde deutlich, dass es weniger um eine erweiterte Definition gehen kann sondern eher um ein genaueres Hinschauen, welche individuellen Entwicklungspotentiale Teilnehmer haben und wie und womit sie angemessen und "sicher" gefördert werden können. Auf den Austausch von Erlebnispädagogen mit Fachleuten aus der Behindertenarbeit / Politischen Behindertenselbsthilfe sollte großer Wert gelegt werden, um die pädagogische und sicherheitstechnische Qualität für die Teilnehmer gewährleisten zu können.
Diskutiert wurde ebenso über Möglichkeiten und Grenzen von integrativen Angeboten im Bereich Klassenfahrten.  

Im Praxisteil lernten die Mitglieder die Arbeit von Carsten Rückels an den stationären Elementen auf dem Gelände der Jugend- und Behindertenhilfe Michaelshoven kennen!

Der geplante Besuch des FIT-Hochseilgartens wurde auf das kommende Jahr verschoben. Infos und einen Film zum Hotel und dem Seilgarten für behinderte und nichtbehinderte Menschen gibt es unter www.hotel-fit.de


Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe findet am 18. Januar 2010 (15-19 Uhr) bei Jörg Kerschgens bei Wellenbrecher e.V. im Büro Rheinland in Düren statt.

Themen werden sein:

  • Vorstellung der Arbeit von Jörg Kerschgens bei Wellenbrecher
  • Kurz-Präsentation der AG-Mitglieder: Verständnis von Erlebnispädagogik in der eigenen Einrichtung
  • Abgleich Selbstauskunftsbögen aus den verschiedenen Fachbereichen
  • Ideensammlung: Methodenkoffer „Reflexionsmethoden für Menschen mit geistiger Behinderung“?
  • Praktische Übung und Modifikationsmöglichkeiten

Anmeldung bitte bei:
Stefanie Janne Klar; E-Mail: s.klar@be-ep.de; Mobil: 0179-39 59 152


Geschrieben von Stefanie Janne Klar, Vorstand im BE

 

zum Seitenanfang

 


 

Letztes und nächstes Treffen der Arbeitsgruppe "Selbstbestimmung und Teilhabe erfahren durch Erlebnispädagogik" im November 2009

Am 17. August 2009 trafen sich die Arbeitsgruppenmitglieder in Gescher-Hochmoor bei den Hochmooraner Moorschnucken.

Im Theorieinput wurde der frisch gedruckte Leitfaden "Handlungsorientierte Methoden aus der Erlebnispädagogik in der emanzipatorischen Arbeit mit behinderten Jugendlichen" vorgestellt.
Nach dem Erfahrungsaustausch zum Thema "Akquise der Zielgruppe" und der Diskussion "Pädagogisches oder just for fun Angebot?", stellte ein neues Mitglied seine Diplomarbeit vor: "Erlebnispädagogik für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung: Förder- und Entwicklungspotentiale im Rahmen des Kanusports". Zukünftig soll es Literaturhinweise zum Thema auf der Internetplattform des BE geben.

Im Praxisteil lernten die Mitglieder die Arbeit des Naturtrainers Markus Lanfer kennen. Im direkten Kontakt wurde über die Projektarbeit mit den hornlosen Heidschnucken informiert!

 

 

Das nächsten Treffen findet am 23. November 2009 (15-19 Uhr) bei Carsten Rückels bei der Diakonie Michaelshoven (Jugend- und Behindertenhilfe/Team Erlebnispädagogik) in Köln statt.

Themen werden sein:

  • Mögliche Definition von Erlebnispädagogik im Arbeitsbereich
  • Barrierefreier Hochseilgarten?!

Anmeldung bitte bei:
Stefanie Janne Klar; E-Mail: s.klar@be-ep.de; Mobil: 0179-39 59 152

 

Geschrieben von Stefanie Janne Klar, Vorstand im BE

 

zum Seitenanfang


2. Netzwerktreffen zur Vernetzung von Fachleuten: Selbstbestimmung in der erlebnispädagogischen Arbeit mit behinderten Jugendlichen

 

Folge der landesweiten Fachtagung „Selbstbestimmung erfahren durch Erlebnispädagogik“ am  24. Juni 2008 war, dass sich Fachleute aus den Bereichen der Erlebnispädagogik, Behindertenarbeit, Jugendarbeit und Politischen Behindertenselbsthilfe für ein Arbeitstreffen in Dortmund zusammenfanden, um sich über Vernetzungsmöglichkeiten auszutauschen. Sehr engagiert wurde am 18. September ein gemeinsamer Erfahrungs- und Ideenaustausch begonnen.

 

 

Der Dialog wird weitergeführt!

Das nächste Treffen der Fachgruppe ist am:

15. Januar 2009 von 14.30 - 17.30 Uhr,
ELE e.V., Huckarder Str. 12, 44147 Dortmund

Gerne können sich weitere Interessierte in das Netzwerk einbringen.
Anmeldung unter: Tel.: 0231-357088 oder email: info@e-l-e.de

 

 Stefanie Janne Klar / Natascha Schlenstedt

 

Die Dokumentation der Fachtagung finden Sie hier.
 
zum Seitenanfang


Landesweite Fachtagung 2008 in NRW zur erlebnispädagogischen Arbeit mit behinderten Jugendlichen


Das NRW Projekt „total normal! Behinderte Mädchen und Jungen erobern ihre Stadt“ ermöglicht sowohl körperlich als auch intellektuell beeinträchtigten Jugendlichen durch erlebnispädagogische Aktionen mehr Teilhabe in unserer Gesellschaft.

Auf einer landesweiten Fachtagung werden am 24.Juni 2008 in Dortmund das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, öffentliche Träger, Erlebnispädagogen, Mitarbeiter aus der Jugendarbeit und aus der Behindertenhilfe eingeladen, um sich über die Erfahrungen und Ergebnisse des Modellprojektes auszutauschen und sich zu vernetzen.

Weitere Informationen zum Modelprojekt finden Sie hier.

Flyer und Anmeldung
 

zum Seitenanfang

 


Bundesweite Fachtagung zur mädchenorientierten Erlebnispädagogik


Auf der Tagung „Abenteuer rosarot?!“ der BAG Mädchenpolitik in Niedersachsen vertrat Stefanie Janne Klar im Oktober 2007 den Bundesverband durch einen Vortrag  zum Thema „Frauen als starke Vorbilder in der mädchenorientierten Erlebnispädagogik“.

Der Vortrag beschäftigte sich mit dem Prozess der Rollenfindung als Frau in der erlebnispädagogischen Szene, der beispielhaft durch persönliche Erfahrungsberichte der Referentin zum Nachdenken anregte. Das Projekt „In ungewöhnlichen Begegnungen voneinander Lernen“ des ELE e.V. wurde vorgestellt, bei dem Mädchen durch das Zusammentreffen mit weiblichen Vorbildern aus der Wirtschaft für ihre private und berufliche Zukunft gestärkt werden.

Was Frauen zu starken Vorbildern macht, welche Bedeutung starke Vorbilder für Mädchen in der heutigen Gesellschaft haben und welche Auswirkung wir als Frauen in der Erlebnispädagogik auf die Persönlichkeitsentwicklung und den Werdegang junger Mädchen haben können, lesen Sie in der ausführlichen Zusammenfassung der Tagung.

Dem Wunsch nach Vernetzung von Erlebnispädagoginnen auf Bundesebene werden wir nachgehen. Angestrebt wird eine Zusammenarbeit zwischen dem „Netzwerk mädchenorientierte Erlebnispädagogik Niedersachsen“ und dem „Bundesverband Erlebnispädagogik e.V.“.

Die Fachtagung fand in Kooperation mit der LAG Mädchenpolitik in Niedersachsen, dem Netzwerk mädchenorientierte Erlebnispädagogik Niedersachsen, der Höhenweg GmbH und dem Tagungshaus Bredbeck statt.

 

zum Seitenanfang


 

„Erlebnis hinter der nächsten Ecke“ in der Zeitschrift "erleben&lernen" erschienen


Der Artikel „Erlebnis hinter der nächsten Ecke“ ist in der Ausgabe 3&4/2007 „Behindert, benachteiligt?!“ der internationalen Zeitschrift für handlungsorientiertes Lernen „erleben und lernen“ (e&l) erschienen.

Stefanie Janne Klar berichtet über ein gelungenes Beispiel für erlebnispädagogische Jugendsozialarbeit im sozialen Brennpunkt. Es wird dargestellt, was Erlebnispädagogik in der Jugendarbeit bewirken kann – und weshalb man dafür nicht weit fahren muss, da die Jugendlichen sich neue Erlebnisräume in ihrer eigenen Großstadt erobern und vor Ort notwendige Handlungskompetenzen für Alltag und Beruf erwerben.

Die Ausgabe der Zeitschrift erhalten Sie hier

 

zum Seitenanfang

© Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V.