Am 25. März 2026 fand die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Individual- und Erlebnispädagogik statt. Die Jahreshauptversammlung des Verbandes wurde in hybrider Form ausgerichtet. So konnten insgesamt 60 Personen aus natürlichen und juristischen Mitgliedern sowie Kooperationspartner aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz teilnehmen.
Kern der Versammlung war die Berichterstattung. Vorstand und Geschäftsführung berichteten dabei umfassend über die zahlreichen und erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen im Jahr 2025 und die teils noch laufenden Projekte und Prozesse in der Verbandsarbeit. Fachlich ist in der Erlebnispädagogik, der Individualpädagogik sowie der Erlebnistherapie und in allen Fachgruppen viel erreicht worden. Auch in den Zahlen konnte die Geschäftsführung gegenüber der Mitgliederversammlung Zuwächse darstellen. So ist u.a. ein Anstieg der Mitgliederzahlen um 4,1 % zu verzeichnen.
Seit circa zwei Jahren läuft im Bundesverband ein Prozess zur Erweiterung auf EU-Ebene. Dabei wurden in 2025 die sogenannten Sektionen „Österreich“ und „Niederlande“ gegründet. Auf Basis der Strukturen des Bundesverbandes und diverser bestehender Dokumente können die Individual- und Erlebnispädagogik dadurch spezifischer für das jeweilige Land gedacht werden. Ein wachsendes Netzwerk über Grenzen hinweg mit dem Ziel, handlungsorientiertes Lernen zu stärken.
Im Rahmen dieser Entwicklungen wurde jedoch auch deutlich, dass es an der Zeit ist, die bestehenden Strukturen des Bundesverbandes Individual- und Erlebnispädagogik e.V. zu überprüfen. So legte der Vorstand den Mitgliedern eine Beschlussvorlage vor, welcher mit großer Mehrheit zugestimmt wurde. Damit startet nun ein Prozess, bei welchem Strukturen hinterfragt und überprüft werden. Ziel ist die Anpassung an veränderte Bedürfnisse und damit die Schärfung des Profils des Bundesverbandes. Dieser Prozess schließt auch eine Änderung des Verbandsnamens nicht aus. Bis Anfang 2027 wird eine Arbeitsgruppe nun Vorschläge erarbeiten.
Deutlich wurde einmal mehr, wieviel vom ehrenamtlichen Engagement des Vorstandes und durch die kontinuierliche Arbeit in der Geschäftsführung getragen wird. Gemeinsam mit vielen aktiven Mitgliedern besteht so ein tragfähiges Netzwerk, welches für die Ergebnisse und den Erfolg des Bundesverbandes steht. Das ist nicht selbstverständlich. Umso größer ist die Dankbarkeit.
Text und Bild: Katja Rothmeier










































































































































































































