Mit 21 Teilnehmenden war das zweite Treffen 2025 des Fachbereichs „Aus- und Weiterbildung“ vom 9. bis 10. Dezember 2025 sehr gut besucht. Neben vielen bekannten Gesichtern waren auch neue Mitglieder dabei – ein idealer Anlass für eine lockere Kennenlernrunde und eine erste Sammlung aktueller Themen. Die in der Eröffnung gesammelten Themen und Anliegen wanderten - wie üblich - in den Themenspeicher und bildeten somit eine vielseitige Basis für das Arbeitstreffen.
Zentrales Diskussionsthema: Braucht es eine Ausbilder:innen-Befähigung?
Im Mittelpunkt des Treffens stand zunächst die Frage, ob Trainer:innen, die in erlebnispädagogischen Aus- und Weiterbildungen als Ausbilder:innen mitwirken, eine spezifische Ausbilder:innen-Befähigung benötigen.
In vier Kleingruppen wurden dazu identische Leitfragen bearbeitet: pädagogische und fachliche Qualifikationen, persönliche Eignung, Haltung, Erfahrungen sowie rechtliche Grundlagen. Die Ergebnisse wurden zunächst im Plenum vorgestellt. Anschließend wurden sie abgeglichen mit Anforderungen an Ausbilder:innen, die bereits in den verschiedenen Qualitätsdokumenten des Bundesverbandes festgeschrieben sind. So entstand ein Bild dessen, wie viel bereits klar umschrieben ist, aber auch, was eventuell noch nicht ausreichend geregelt wurde oder gar noch fehlt. Insbesondere zu den Erlebnispädagogische Qualifikationen, dem Umfang der Praxiserfahrung sowie an den Anforderungen an Fachsportliche Qualifikationen von Ausbilder:innen wird nun in den nächsten Wochen weitergearbeitet und nochmals in Kleingruppen vertieft diskutiert.
Sichtbar wurde einmal mehr, wie dynamisch, konstruktiv und vielfältig die Fachgruppe arbeitet und wie wichtig klare, gemeinsam getragene Standards für die erlebnispädagogische Aus- und Weiterbildung sind.
Raum für offenen Austausch an Tag 2 des Treffens
Zu Beginn des zweiten Tages wurde der gesammelte Themenspeicher erneut gesichtet. Gemeinsam wurde festgelegt, welche Inhalte noch Zeit benötigen und wie der Vormittag gestaltet werden soll. Dabei gab es einen informellen Austausch mit Kaffee und Tee in Zweier- und Dreier-Gesprächen. So konnten die Teilnehmenden ihre ganz individuellen Fragen untereinander besprechen und Netzwerken.
Ein weiteres Thema war der Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) in der erlebnispädagogischen Praxis. Die Gruppe tauschte eigene Erfahrungen aus und diskutierte, wie KI eher als Chance statt nur als Risiko verstanden werden kann. Die Gruppe war sich einig: KI kann Effizienz bringen und neue Perspektiven eröffnen – entscheidend bleibt ein verantwortungsvoller Einsatz.
Darüber hinaus wurden weitere Zukunftsthemen gesammelt, die beim nächsten Treffen wieder auftauchen sollen, z. B. die Gesellschaftspolitische Verantwortung der Erlebnispädagogik als Thema in der Ausbildung; ein sensibler Umgang mit Grenzen, Wahrnehmungen und für Diskriminierung; die Planung möglicher Austauschformate wie BarCamps für Ausbilder:innen.
Ausblick: Weiter geht’s im Frühjahr
Die vielen offenen Punkte bieten reichlich Stoff für das nächste Treffen am 22. – 23. April 2026. Dann soll an den Ergebnissen zum Thema Ausbilder:innen-Eignung weitergearbeitet und insbesondere die Fragen zu Qualifikationen und Eignungsprofilen vertieft werden.
Wir freuen uns schon jetzt auf den weiteren Austausch – und auf alle, die beim nächsten Mal wieder dabei sind oder neu dazukommen!
Zum Weiterlesen:
» Qualitätsgrundlagen erlebnispädagogischer Aus- und Weiterbildungen
» Anerkennungsverfahren und Titel Erlebnispädagoge be®


























































































































































































