Hilfen zur Erziehung

In den vielfältigen Handlungsfeldern der Hilfen zur Erziehung hat sich die Erlebnispädagogik als unverzichtbarer methodischer Ansatz etabliert. Wirksames Lernen erfolgt durch eigenes Tun, eigene Erfahrungen, Lernen durch Empathie und Teilhabe, Lernen durch Engagement – für sich und andere!

Die individualpädagogischen Hilfen zur Erziehung im In- und Ausland entwickeln seit Mitte der 1980er Jahre zunehmend ein eigenes Profil. Der Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V. setzt sich seit Jahren schwerpunktmäßig mit den individualpädagogischen Ansätzen auseinander. Der Verband hat als einer der ersten Verbände eine Selbstverpflichtungserklärung (SVE) entwickelt. Die SVE entstand in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Auswärtigem Amt, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter und den kommunalen Spitzenverbänden. Sie ist seit 1998 für alle Mitglieder des Verbandes bindend und wurde 2002 durch eine Arbeitshilfe für Jugendämter konkretisiert und sinnvoll ergänzt. Zuletzt wurde die SVE im März 2007 aktualisiert und damit den gesetzlichen Veränderungen angepasst.

Als logischer Schritt der Qualitätsentwicklung ist seit März 2017 die Zertifizierung "beQ" für individualpädagogische Maßnahmen im In- und Ausland sowie von Reiseprojekten möglich.

Weitere Informationen über die "Individualpädagogik in den Hilfen zur Erziehung" können Sie der Informationsbroschüre entnehmen.

Die Fachgruppe trifft sich jährlich mindestens zweimal und ist für Mitglieder und Nicht-Mitglieder offen. » Schauen Sie vorbei!

Weitere Informationen zum Fachbereich bei Sven Riegler, Vorstand und Leiter des Fachbereich "Hilfen zur Erziehung"

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